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Philanthropie und wissenschaftliche Forschung in der
Europäischen Union

12-13 Oktober 2010
- 12 Oktober: 19.00 Uhr
- 13 Oktober: 17.00 Uhr
Föderale Wissenschaftspolitik - The Platinum Building
Louizalaan 231 Avenue Louise - 1050 Brüssel

Die wissenschaftliche Forschung ist eine der zentralen Herausforderungen Europas und zahlreiche Akteure setzen sich für höhere öffentliche wie auch private Investitionen in Forschung und Entwicklung ein. Die Philanthropie bietet eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die Forschung in Europa zu unterstützen. Im Rahmen der Konferenz sollen verschiedene Initiativen vorgestellt und eine Debatte angestoßen werden, um so herauszufinden, welche Punkte sowohl auf Ebene der Mitgliedstaaten als auch auf europäischer Ebene besonderer Berücksichtigung bedürfen.

Forschung und Entwicklung stehen im Zentrum der Strategie Europa 2020. Stärkere Investitionen in Forschung und Entwicklung sind von wesentlicher Bedeutung – nicht nur, um einen nachhaltigen Aufschwung nach der Wirtschafts- und Finanzkrise zu gewährleisten, sondern auch, um die großen gesellschaftlichen Herausforderungen, denen Europa gegenübersteht, annehmen zu können.

In diesem Kontext spielen die Philanthropie und private Schenkungen für die gemeinnützige Forschung in Europa eine immer wichtigere Rolle. Die wissenschaftliche Forschung konnte seit jeher von der philanthropischen Unterstützung durch Stiftungen, Trusts und andere gemeinnützige Einrichtungen profitieren. Die Konferenz richtet sich an nationale Entscheidungsträger.

Vertreter von Stiftungen zur Unterstützung der Forschung und Experten der Philanthropie sind eingeladen, gemeinsame Überlegungen anzustellen und eine Debatte anzustoßen.

Die Rolle der Philanthropie als Stimulator für wissenschaftliche Forschung wird anhand eines Überblicks über die Tätigkeit europäischer Stiftungen, die die Forschung finanzieren oder eigene Forschungszentren unterhalten, dargestellt. Darüber hinaus werden Initiativen der Europäischen Kommission und einzelner Mitgliedstaaten vorgestellt.

Zahlreiche erfolgreiche Beispiele zeigen, dass die öffentliche Hand die philanthropische Finanzierung der Forschung durch eine Verbesserung der Rahmenbedingungen und besondere Anreize stärken kann.

Ziel dieser Konferenz ist der Austausch über bewährte Methoden und politische Wege, die innerhalb der EU und auf nationaler Ebene eingeschlagen werden können, um:

  • die Anzahl der Schenkungen zugunsten der Forschung in Europa zu steigern;
  • die Gründung neuer Stiftungen im Bereich der Forschung durch Regierungen, Privatpersonen und Industrie zu begünstigen;
  • die von bestehenden Stiftungen für die Forschung bereit gestellten Mittel vorrangig durch eine bessere grenzübergreifende Zusammenarbeit insbesondere zur Bewältigung der gesellschaftlichen Herausforderungen zu steigern und zu optimieren.

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