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Föderale Wissenschaftspolitik und belgischer Vorsitz

Die Föderale Wissenschaftspolitik spielt eine wichtige Rolle anlässlich des belgischen EU-Vorsitzes, bei dem sich ein besonderes Augenmerk auf die Forschung, Entwicklung und Innovation richtet.
Die Veranstaltungsreihe wird diverse Themen aufgreifen, wie:

  • die Artenvielfalt,
  • die Raumfahrttechnologie als Entwicklungsinstrument für Afrika,
  • die Bedeutung der E-Infrastrukturen für die Entwicklung neuer Dienstleistungen, unter anderem im kulturellen Bereich,
  • die Relevanz der Philanthropie in der wissenschaftlichen Forschung,
  • die Mobilität von Forschern,
  • Sicherheitsforschung, technische Entwicklung und Innovation,
  • Forschungsinfrastrukturen für Energie,
  • (sozio-)ökonomischen Auswirkungen öffentlicher Finanzierung (Politik und Mittel) für die Forschung, technische Entwicklung und Innovation,
  • die Zukunft der meereswissenschaftlichen und technischen Forschung Europas.

Die Föderale Wissenschaftspolitik bildet inzwischen einen Verbund von über 2.800 Personen aus 12 Generaldirektionen, darunter 10 wissenschaftlichen Einrichtungen.
Mit den von unserer Abteilung verwalteten Forschungsprogrammen geben wir der Regierung zuverlässige und valable Daten an die Hand, damit sie fundierte Entscheidungen in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, Bekämpfung des Klimawandels, Artenschutz, soziale Sicherheit, Gesundheitsschutz, Mobilität und Informationsgesellschaft treffen kann. Die Föderale Wissenschaftspolitik ist mit der täglichen Verwaltung der belgischen Raumfahrttätigkeiten auf europäischer Ebene (Europäische Weltraumorganisation, Europäische Union) und auf bilateraler Ebene (Frankreich, Russland, Argentinien) beauftragt.
Die Teilnahme Belgiens als fünftgrößtem Geldgeber der ESA ist von strategischer Bedeutung für unser Land und unverzichtbar für unsere Unternehmen. Firmen, die an den verschiedenen AIRBUS-Programmen mitwirken möchten, unterstützen wir mit der nötigen F&E, auf die sie in Anbetracht des weltweit unerbittlichen Wettbewerbs in diesem Wirtschaftszweig angewiesen sind.
Die 10 föderalstaatlichen Wissenschaftseinrichtungen, die unserer Abteilung angegliedert sind, bieten Wissenschaftlern exzellente Forschungsbedingungen und instrumente und beherbergen zudem Kunstkollektionen und historische Sammlungen, die jährlich von mehr als 1,2 Millionen staunendenden Besuchern in Augenschein genommen werden.
BELNET, unser landesweites Forschungsnetz, versorgt belgische Universitäten, Hochschulen, Forschungszentren und öffentliche Dienste mit schnellen Internetverbindungen. Hinzu kommt der DWTI, über den die wissenschaftliche Gemeinde, die Welt der Sozialwirtschaft und die Verwaltungsbehörden wissenschaftliche und technische Informationen beziehen.
Die Föderale Wissenschaftspolitik ist zudem ein Netz namhafter Einrichtungen, wie der Academia Belgica in Rom, der Stiftung Biermans-Lapôtre in Paris, der Königlichen Akademie für überseeische Wissenschaften, der Cinemathek von Belgien, des Von Karman Instituts u.a.m. Diesen Einrichtungen ist es zu verdanken, dass unsere Forscher internationales Ansehen genießen.
Die Föderale Wissenschaftspolitik koordiniert zudem die Forschungstätigkeiten aller Behörden des Landes und sorgt dafür, dass unsere Forscher sich in internationale Forschungsnetze einbringen. In diesem Sinne bildet die Abteilung den Kern des belgischen Forschungsraums und eine wichtige Schaltstelle im europäischen Forschungsraum. Die Föderale Wissenschaftspolitik trägt somit zur Umsetzung des Barcelona-Ziels bei: Anhebung der Forschungs- und Entwicklungsausgaben auf 3 % des BIP, Förderung der Schaffung von Arbeitsplätzen und des Wohlstands durch Innovation, Optimierung der Funktionsweise des belgischen Forschungsraums und Bekämpfung des Klimawandels.

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