Gaston Bertrand
Vésubie II, 1964
Öl auf Leinwand
Königliche Museen der Schönen Künste
Inv. 6678

OBJEKT 8

Gaston Bertrand (Wonck/Bassenge 1910 - Ukkel/Brüssel 1994)
Als Mitbegründer der Jeune Peinture Belge (1945-1948) verfolgt Gaston Bertrand eine neue darstellende Kunst die der Farbe eine große Freiheit zukommen lässt. Anfang der 50ger Jahre entwickelt sich seine Malerei zu einem geometrisch schematisiertem Stil der immer abstrakter wird und in dem die Linie eine wesentliche Rolle spielt. Vésubie II zeugt von seiner Vorliebe für ein kaltes und raffiniertes Kolorit (Silber, Weiß, helles Gelb und Grau) und für die Zurückhaltung der Malerei. Spirituell, rigoros und geschickt sind Worte die sein Werk beschreiben. Der Künstler hat lange Zeit im Süden Frankreichs gelebt. In diesem Gemälde, das sich auf den Fluss Vésubie bezieht, erinnert er an die ausgeprägten Schatten der engen Gassen der Dörfer der Provence und an die Schluchten die die felsige und wilde Natur durchspalten.

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