Deckel des Sargs von Chonsutefnacht, Spätzeit, vermutlich 26. Dynastie
Holz mit Stuck und Bemalung
Königliche Museen für Kunst und Geschichte
Inv. E.586

OBJEKT 17

Sargdeckel der Mumie Chonsutefnacht, auch bekannt als Anchpajepheri
Dieser Sarg gehörte einem gewissen Chonsutefnacht, auch bekannt als Anchpajepheri. Unter der großen Halskette, die seine Brust bedeckt, ist die Göttin Nut, die Herrin des Himmels, zu sehen, die ihre Flügel ausbreitet, während Isis und Nephthys die Hände auf das Zeichen Schen, das Symbol der Ewigkeit, legen. Das Bild in der Mitte zeigt die wichtigsten Szenen für das Fortleben des Verstorbenen wie das Wiegen des Herzens.

Im Inneren des Deckels erstreckt sich Nut, die Herrin des Himmels, über den Verstorbenen. Vor ihrem Hals erscheint die Sonne, die abends in ihrem Mund verschwindet und morgens in ihrem Schoß wieder erscheint, während der Mond vor ihr schwebt. Der Verstorbene soll jeden Tag wie die Sonne und jeden Monat wie der Mond auferstehen. Die zwölf Stunden des Tages und der Nacht, die durch die kleinen, auf dem Boden knienden Göttinnen mit Sonnenscheiben oder Sternen auf dem Kopf dargestellt werden, sind auf beiden Seiten auf die Göttin ausgerichtet.

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