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Objekt 9

Josef Johann Graf Ferraris
Chorografische Karte der Österreichischen Niederlande; Tafel VIII [Brüssel]
Kupferstich von L. A. Dupuis, nach 1777
Nationales Geographisches Institut
Inv. nihil

 

Die Karte von Ferraris aus 1777 ist der Allgemeinheit seit der Veröffentlichung eines Faksimiles des handgeschriebenen Exemplars bekannt, das Karl Alexander von Lothringen gewidmet war.

Diese sehr detaillierte Karte diente als Grundlage für die Gravur in einem kleineren Maßstab als sogenannte „Handels"-Version, die für den Verkauf bestimmt war.

Die 25 Kupfermatrizen dieses hoch angesehenen Werks wurden im Jahr 1794 in Mechelen von Frankreich beschlagnahmt, wo sich das Atelier von Ferraris befand. Im unteren Bereich muss der metrische Maßstab hinzugefügt werden.

Die Sammlung wurde vom französischen Kriegslager „Dépôt de la Guerre“ für militärische Zwecke benutzt.
1816 wurden sie an die Tochter des Grafen von Ferraris, die in Paris lebte, zurückgegeben, die die Sammlung an den König der Niederlande, den neuen Eindringling in unserem Land, verkaufte.

Nach 1830 bemühte sich Belgien unerlässlich darum diese Karte von den Niederlanden zurückzufordern. Im Jahr 1949 wurde sie an das NGI zurückgegeben.

 

 

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