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Objekt 18

Nicolas Schöffer
Lux 11, Kopie 9/25 (Maßstab 1,5)
Verchromter Stahl
(1967)
Königliche Museen der Schönen Künste
Inv. 7563

 

Der französisch-ungarische Künstler Nicolas Schöffer (1912-1992) untersucht mit seiner vom Konstruktivismus inspirierten abstrakten skulpturalen Kunst die Integration von Raum und Skulptur. Dieser Raum fungiert als materielles Element der plastischen Arbeit, unterstützt durch das wechselnde Licht. Aus diesem Grund wird diese Arbeit als „spatiodynamisch“ bezeichnet. Metallplatten werden horizontal und vertikal in einem Gleichgewicht auf einem Linearrahmen fixiert. Der wechselnde Rhythmus zwischen offenen und geschlossenen Formen sowie die Reflexionseigenschaften von poliertem Chromstahl verstärken die energetischen und dynamischen Möglichkeiten des Raumes. Lux 11 zeugt vom Sozialoptimismus der 1950er und 1960er Jahre. Der Künstler ist begeistert von der neuen Technologie und bindet Wissenschaftler, Ingenieure und Musiker in seine plastischen Projekte ein. Seine monumentalen architektonischen Leistungen sind auch von den Begriffen Bewegung, Klang, Zeit und Metamorphose sowie einer starken sozialen Funktion geprägt. 

 

 

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